Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) begrüßt klare Kante gegen Reformstau

Datum des Artikels 27.05.2026

Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Sachsen-Anhalt (MIT), Harald Kremer, unterstützt die angekündigten „Roten Linien“ des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag nachdrücklich. Kremer forderte die SPD auf, die wirtschaftliche Realität anzuerkennen und den Reformstau im Land umgehend aufzulösen.

„Deutschland steckt in einer tiefen Strukturkrise und braucht echte, mutige Reformen statt weiterer Verwässerungen durch die SPD“, erklärte Harald Kremer. Der Vorstoß des Parlamentskreises Mittelstand komme genau zur richtigen Zeit, um den drohenden wirtschaftlichen Abstieg zu stoppen. Die mittelständischen Betriebe bräuchten jetzt Entlastung und Planungssicherheit statt neuer bürokratischer Fesseln.

Die MIT warnt eindringlich davor, notwendige Strukturreformen – insbesondere in der Steuerpolitik, auf dem Arbeitsmarkt und beim Bürokratieabbau – politischen Formelkompromissen zu opfern. Die Kernforderungen des Mittelstands müssten ohne Abstriche umgesetzt werden. Dazu gehören eine spürbare Senkung der Unternehmenssteuern, flexible Arbeitszeitmodelle sowie ein sofortiges Moratorium für neue regulierende Gesetze.

„Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer beweisen täglich enorme Resilienz, aber die Luft wird dünner“, so Kremer. Wenn die SPD-geführten Ressorts weiterhin blockieren und verwässern, gefährde das den Wohlstand und die Arbeitsplätze von morgen. Die „Roten Linien“ des PKM seien kein politisches Geplänkel, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für den Standort Deutschland.