Erfolg für die MIT: Impulse setzen sich auf CDU-Landesparteitag durch

Datum des Artikels 13.06.2026

Ein wichtiger Erfolg für die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Sachsen-Anhalt: Die auf dem Landesparteitag der CDU in Dessau-Roßlau eingebrachten Anträge der MIT wurden heute ohne Änderungen angenommen und in das Wahlprogramm aufgenommen. Damit unterstreicht die MIT ihren Anspruch, die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Landes entscheidend mitzugestalten.

Der Landesvorsitzende der MIT Sachsen-Anhalt, Harald Kremer, wertet das Ergebnis als vollen Erfolg: „Es ist ein starkes Signal, dass die Delegierten heute den Kurs ‚Wirtschaft ist Chefsache‘ – wie es auch unser Ministerpräsident betont – so entschlossen mitgehen. Wir haben der Wirtschaft damit die nötigen Freiräume und die dringend benötigte Planbarkeit zurückgegeben.“

Johannes Voß, Mitglied im Vorstand der MIT Sachsen-Anhalt, der die Anträge federführend begleitete, zeigte sich nach der Abstimmung sichtlich erleichtert darüber, dass die Beschlussvorlagen ohne Änderungen durch die Antragskommission angenommen wurden. „Erneuerbarer Strom ist gratis – der Stillstand der Fabriken ist es nicht“, so Voß. „Das ist ein guter Tag für die Energiesicherheit in Sachsen-Anhalt.“

Die angenommenen Beschlüsse legen einen klaren Fokus auf eine bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Energiepolitik, die ideologiefrei und verantwortungsvoll gegenüber den Bürgern und der heimischen Wirtschaft agiert.

Kernpunkte der erfolgreichen MIT-Initiativen:

  • Industrielle Wasserstoffwirtschaft und Energiesicherheit: Die MIT setzt sich nachdrücklich für den Bau zukunftsfähiger Erdgas- und Wasserstoffkraftwerke ein, um die Energiesicherheit in Sachsen-Anhalt dauerhaft zu garantieren. Ein zentrales Ziel ist zudem der zügige Anschluss der Industrie- und Chemieparks an das nationale Wasserstoffnetz, um den Wirtschaftsstandort für die Zukunft zu rüsten.
  • Intelligenter und flächenschonender Ausbau der Photovoltaik: Die MIT verfolgt einen pragmatischen Kurs beim Solarausbau. Anreize für Photovoltaik bei Neubauten und Dachsanierungen sollen gestärkt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Dabei gilt das Prinzip: Hochwertige landwirtschaftliche Nutzflächen bleiben der Ernährungssicherung vorbehalten; der Ausbau konzentriert sich primär auf Brachflächen, ertragsschwache Böden sowie innovative Lösungen wie Agri-PV.

Mit der Aufnahme dieser Punkte in das Wahlprogramm zeigt sich die CDU Sachsen-Anhalt als verlässlicher Partner für den Mittelstand und als gestaltende Kraft für die wirtschaftliche Zukunft unseres Bundeslandes.

m die wirtschaftspolitische Ausrichtung unserer Initiative transparent zu machen, finden Sie nachfolgend den genauen Wortlaut der angenommenen Beschlüsse, die nun Teil des Wahlprogramms sind:

  1. Wir sind die Kraft für eine bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Energiepolitik. Wir handeln ideologiefrei und übernehmen Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere heimische Wirtschaft. So schaffen wir die Basis für wirtschaftliche Entwicklung und Planungssicherheit, ohne die Menschen und Unternehmen im Land weiter zu belasten.
  2. Industrielle Wasserstoffwirtschaft und Energiesicherheit:
    Grüner und dekarbonisierter Wasserstoff ist für die Industrie von morgen unverzichtbar. Um diesen Übergang verlässlich zu gestalten und die Energiesicherheit in Sachsen-Anhalt jederzeit zu gewährleisten, treiben wir den Bau eines zukunftsfähigen Erdgas- und Wasserstoffkraftwerks voran. Parallel dazu setzen wir auf eigene Erzeugungskapazitäten, Forschung und die Stärkung der Wasserstoff-Verbundregion Mitteldeutschland. Der zügige Anschluss unserer Industrie- und Chemieparks an das nationale Wasserstoffnetz ist dabei unerlässlich. So verbinden wir industrielle Entwicklung, Standortvorteile und Arbeitssicherung erfolgreich mit unseren Klimazielen.
  3. Photovoltaik intelligent und flächenschonend ausbauen:
    Wir schöpfen das Potenzial der Solarenergie konsequent aus, ohne wertvolle landwirtschaftliche Flächen zu opfern. Deshalb schaffen wir Anreize für Photovoltaik und Solarthermie bei Neubauten und Dachsanierungen und bauen bürokratische Hürden bei Betrieb und Stromvermarktung ab. Das Land geht dabei als Vorbild voran und nutzt eigene Dächer, Fassaden sowie innovative Lösungen wie PV-Zäune. Bei Freiflächenanlagen steuern wir den Ausbau nachhaltig: Hochwertige Ackerböden bleiben der Ernährungssicherung vorbehalten. Wir fokussieren uns stattdessen auf Brach- und Konversionsflächen, ertragsschwache Böden sowie die kluge Doppelnutzung durch Agri-PV.