Ulrich Wiechmann
Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Sachsen-Anhalt, Harald Kremer, hat sich für den Bau von Staustufen an der Elbe ausgesprochen und die Blockadehaltung von Umweltverbänden kritisiert. „Viele Klimaschützer warnen vor den Folgen des Klimawandels, lehnen aber gleichzeitig Maßnahmen zur besseren Wasserhaltung ab. Das passt nicht zusammen“, erklärte Kremer.
Angesichts zunehmender Trockenperioden dürfe wertvolles Wasser nicht länger ungenutzt in die Nordsee fließen. Staustufen könnten dazu beitragen, Wasser in der Region zu halten und die Folgen von Dürreperioden abzumildern. Zugleich würde eine bessere Wasserhaltung die Voraussetzungen für eine ganzjährige Schiffbarkeit der Elbe schaffen. „Das hätte große wirtschaftliche Vorteile für Sachsen-Anhalt und würde die umweltfreundliche Binnenschifffahrt stärken“, so Kremer.
Der MIT-Landesvorsitzende fordert die Landesregierung auf, gemeinsam mit den Elbeanrainern Tschechien, Sachsen und Niedersachsen eine Initiative für den Ausbau der Wasserhaltung und den Bau von Staustufen entlang der Elbe zu starten. „Wer Klimaschäden begrenzen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes stärken will, muss jetzt handeln statt weiter zu blockieren“, betonte Kremer.

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