Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Sachsen-Anhalt weist die Kritik der SPD an den US-Investitionsentscheidungen von Audi entschieden zurück. „Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit die SPD meint, unternehmerische Entscheidungen kommentieren und bewerten zu müssen. Audi handelt als Unternehmen und muss seine Entscheidungen an wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Absatzmärkten und internationalen Wettbewerbsbedingungen ausrichten“, erklärt der MIT-Landesvorsitzende Harald Kremer.
Wer Audi für seine strategischen Überlegungen kritisiere, müsse sich auch mit der grundsätzlichen Frage auseinandersetzen, unter welchen Bedingungen deutsche Automobilhersteller weltweit erfolgreich wirtschaften können. Dass Volkswagen in China investiert und dort seine Marktposition stärkt, wird schließlich auch nicht bei jeder Gelegenheit politisch infrage gestellt. Internationale Investitionen gehören zum Alltag einer global vernetzten Wirtschaft. Sie sind notwendig, um Arbeitsplätze, Marktanteile und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen langfristig zu sichern.
„Statt Unternehmen öffentlich zu kritisieren, sollte die SPD lieber dafür sorgen, dass unsere Wirtschaft international konkurrenzfähig bleibt. Dazu gehören weniger Handelshemmnisse, ein Abbau von Zöllen und eine kritische Überprüfung staatlicher Subventionen, die den Wettbewerb verzerren“, so Kremer.

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