Angesichts der aktuellen bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) am 27. und 28. Februar übt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Sachsen-Anhalt (MIT) scharfe Kritik am Vorgehen der Gewerkschaften. Die MIT bezeichnet die Arbeitsniederlegungen als „unverhältnismäßig“ und „bewusst gegen die Bürger gerichtet“.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende, Harald Kremer:
„Was wir heute erleben, ist kein legitimer Arbeitskampf mehr, sondern ein Geiselnahme-Versuch der gesamten Gesellschaft. Millionen von Pendlern, Schülern und Arbeitnehmern, die auf Busse und Bahnen angewiesen sind, werden rücksichtslos blockiert. Besonders die Menschen im Mittelstand, die unseren Laden am Laufen halten, müssen die Zeche für diesen gewerkschaftlichen Egoismus zahlen.“
In einer Phase wirtschaftlicher Stagnation seien die geforderten massiven Lohnsteigerungen und gleichzeitigen Arbeitszeitverkürzungen für die kommunalen Arbeitgeber und damit für den Steuerzahler schlicht unfinanzierbar.
„Streiks dürfen nicht das erste, sondern müssen das letzte Mittel sein“, so Kremer weiter. „Wer den ÖPNV lahmlegt, trifft nicht die ‚großen Bosse‘, sondern die Verkäuferin, den Handwerker und den Pfleger. Wir fordern die Gewerkschaften auf, umgehend an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Blockade gegen die Menschen in diesem Land zu beenden.“, so Kremer abschließend.

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