Kremer: Wir führen keine Debatten über Unvereinbarkeitsbeschlüsse

Datum des Artikels 14.07.2026

Harald Kremer, der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Sachsen-Anhalt, hat eine unmissverständliche Position zur Debatte um die „Brandmauer“ bezogen und eine Zusammenarbeit mit der AfD zurückgewiesen. Im Rahmen einer parteiinternen Diskussion über den Umgang mit der AfD stellte Kremer klar, dass es innerhalb des Vorstands der MIT Sachsen-Anhalt keinerlei Debatten oder Bestrebungen gebe, den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU aufzuweichen.

Seine Ablehnung begründete Kremer vor allem aus wirtschaftspolitischer Sicht. Als Wirtschaftsflügel der Partei habe man das Regierungsprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt genau analysiert. Das Ergebnis dieser Prüfung fiel deutlich aus: Zwar fänden sich darin vereinzelte Punkte, die zunächst akzeptabel klängen, doch der große Rest des Programms sei absolut wirtschaftsfeindlich. Mit einer solchen Politik lasse sich kein Wohlstand für die Unternehmen und für Sachsen-Anhalt generieren.